Aktuelles

Einladung zum Seniorennachmittag

Veröffentlicht am 24.09.2019 um ca. 19 Uhr

Liebe Mitbürger/innen,

am Samstag, 12. Oktober 2019 um 14:30 Uhr, findet ein „geselliger Ü-65 Nachmittag“ in der Gymnastikhalle statt. Hierzu laden wir alle Bewohner/innen von Raibach, die das 65. Lebensjahr bereits vollendet haben oder in diesem Jahr noch vollenden werden, mit ihren Ehepartnern sehr herzlich ein. Für Kaffee und Kuchen sowie Abendessen ist gesorgt. Zudem hat Ihr Ortsbeirat ein unterhaltsames Rahmenprogramm für Sie vorbereitet und freut sich auf Ihr Kommen.

Wenn Ihnen der Weg zur Veranstaltung zu beschwerlich ist und kein Familienangehöriger Sie mit dem Auto fahren kann, werden Fahrzeuge bereitgestellt. Bitte melden Sie sich dann, gerne auch kurzfristig, bis zum 10. Oktober 2019 bei Frau Ortsvorsteherin Claudia Harms, Fliederweg 25, 64823 Groß-Umstadt, Tel. 9304242. Die Veranstaltung wird gegen 18:30 Uhr beendet sein.

Mit freundlichen Grüßen
gez.: Joachim Ruppert, Bürgermeister
gez.: Claudia Harms, Ortsvorsteherin

Kelterfest - Aufruf zur Apfelspende

Veröffentlicht am 24.09.2019 um ca. 18 Uhr

Plakat: Aufruf Apfelspende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

73. Winzerfest

Veröffentlicht am 16.09.2019 um ca. 14 Uhr

Das Motto des großen Fesztumzuges 2019 lautete:

„Winzerfest zeigt euch, liebe Leut‘, Berufe sind wichtig, gestern wie heut‘!“

Mitwirkende Festumzug

Kelterfest

Veröffentlicht am 07.09.2019 um ca. 08 Uhr

Plakat: Kelterfest 2019

Plakat: Kelterfest 2019 - Archiv

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Schulhof der Alten Schule in Raibach lädt die AG „Unser Dorf hat Zukunft“ zu ihrem ganz besonderen Mitmach-Kelterfest am Sa. 28.09. und So. 29.09.2019 ein. An beiden Tagen geht’s um 12 Uhr los.

Keltern live und frischer Most aus der Presse stehen im Mittelpunkt dieser beiden Tage, an denen es auch kulinarisch Kräftig-Deftiges und die unübertroffenen Reibekuchen mit Hausmacher-Apfelbrei gibt. Darüber hinaus werden „natürlich“ leckere Apfelwein-Spezialitäten, Apfelgelee und frisch eingekochter Apfelsaft angeboten (ggf. eigene Flaschen, Kanister mitbringen). Am Nachmittag erwartet die Besucher ein umfangreiches Kuchenbüffet und natürlich Fairtrade/Biokaffee aus dem Weltladen Groß-Umstadt.

An beiden Tagen wird das im Schulgebäude untergebrachte historische Stadtarchiv geöffnet sein, jeweils ab 14 Uhr werden Dokumente zu „Raibach - das Steinhauerdorf - von Menschen und Häusern“ gezeigt.

Eigene Äpfel keltern - unbedingt anmelden!
Ganz besonders willkommen sind Gäste, die eigene Äpfel haben und diese in begrenzter Menge für den Eigenbedarf selber keltern wollen. Diesen Spaß sollten Sie sich gönnen, die Dorfgemeinschaft erbittet für diesen Service allerdings den „Zehnten“ vom erzeugten Most, den die AG dann feil bietet bzw. zu leckeren Produkten weiterverarbeitet. Bitte melden Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig vorher per Mail bei Markus Hofmann, Tel. 0171 3238453, an, dort erfahren Sie auch alles Nähere. Der Ortsbeirat und die Dorf AG freuen sich über rege Teilnahme und viele Gäste aus nah und fern, die Spaß an einem gemütlichen Fest haben. Dieses Kelterfest ist eine von über 100 Aktionen in Hessen zum bundesweiten „Tag der Regionen“.

 

 

Raibach bei Nacht

Veröffentlicht am 07.09.2019 um ca. 08 Uhr

Foto: Nachtaufnahme

 

 

2. Raibacher Musikfest

Veröffentlicht am 01.08.2019 um ca. 17 Uhr

Foto: HofkonzertFoto: Hennes WeißFoto: Hofstimmung

 

 

Die Band „Start The Bus“

Wie im richtigen Leben sitzen in unserem Bus unterschiedliche Menschen und damit auch verschiedene Musikrichtungen.

Wir - fünf Musiker und eine Sängerin - kommen aus den Bereichen Blues, Gospel, Rock, Folk-Rock und Tanzmusik. Zusammen spielen und variieren wir Songs von allseits gefeierten, aber auch kaum bekannten Musikern. Auf bunter Fahrt hören Sie Eric Clapton, Rihanna, Rebecca Fergusson, CCR, Rolling Stones, Journey, Caro Emerald, Bette Mittler, BAP, Rodgau Monotones, …

Plakat Raibacher MusikfestUnser Tank ist gefüllt, steigen Sie ein und genießen Sie die musikalische Reise mit "Start The Bus"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zehn Jahre "Kuckucksweg"

Veröffentlicht am 01.07.2019 um ca. 18 Uhr

(dor) Zehn Jahre alt wurde der Raibacher „Kuckucksweg“ und aus diesem Anlass ein kleines Fest im an der Route liegenden Steinbruch gefeiert. Das gestalteten die Raibacher überwiegend unter sich und füreinander, hatte man doch bewusst auf große Öffentlichkeit verzichtet. Dennoch waren erstaunlich viele gekommen, deutlich mehr als 100 Gäste, darunter auch etliche Wanderer.

Foto: Das neue Ukulele-EnsembleDie Raibacher Ukulele-Gruppe mit Karl-Heinz Busse, die noch nach einem Namen sucht, gab hier ihr erstes öffentliches Open-Air-Konzert, bei dem viel mitgesungen und geklatscht wurde. Ortsvorsteherin Claudia Harms dankte den Beteiligten für ihre Energie, mit der sie dafür sorgten, dass so ein Ort lebe. „Und er lebt ja eigentlich erst aus den Ideen und dem Engagement aller.“

Gerade die Kuckucksweg-AG falle gar nicht so auf, „denn die arbeiten ja immer hier oben“. Zu Zeiten, wo so etwas gar nicht groß angekündigt werde, könne man hier Menschen schaffen sehen. „Ich finde es schön, dass dieses Kulturgut hier erhalten wird“, freute sich die Raibacher Ortsvorsteherin. Dazu gehören Pflege und Rückschnitt in der Umgebung und auch des Wegs, damit der Steinbruch überhaupt erreichbar bleibt, Sandsteine zu errichten, Wege zu kennzeichnen und vieles mehr. "Das ist ja alles auch Teamarbeit." Eine Hütte für Spaziergänger und Wanderer wurde 2011/2012 erbaut.

Foto: Bildhauer Albert GanslerZum Programm an diesem schönen Sonntag mitten im lichten Wald gehörte auch die Bewirtung durch die Dorf-AG, ebenso der Einsatz des Bürgerbusses als Shuttle zum Steinbruch hin und zurück, damit niemand mit dem Auto in den Wald fahren musste. Der Raibacher Gesangverein und Hennes Weiß traten mit einigen Liedern auf, eindrucksvoll demonstrierte Albrecht Gansler das Arbeiten mit und am Sandstein und erläuterte vielen Interessierten seine Berufsbilder Steinmetz und Bildhauer. Auch die Kinder kamen auf ihre Kosten, spielten und kletterten an im Steinbruch befestigten Leinen. Nicht zuletzt die Versorgung mit Speis und Trank klappte wunderbar. Alles funktionierte einwandfrei, und alle fühlten sich pudelwohl.

Foto: Der Raibacher GesangvereinDer gesamte, von der Raibacher sechsköpfigen Arbeitsgruppe geplante und betreute Kuckucksweg ist einerseits eingebunden in den Odenwaldklub - "mit der offiziellen Route R1", schilderte Eberhard Bauer von der AG - zum anderen als Themen-Rundweg im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, der alle entsprechenden Geopunkte eingerichtet hat. Der Kuckucksweg ermöglicht eine familienfreundliche Erlebniswanderung über fünf beziehungsweise sechseinhalb Kilometer durch Obstwiesen, Feld, Wald und Flur. Er bietet ungewöhnliche Perspektiven auf das Straßendorf und seine Lage, Panoramablicke bis zum Taunus, einen Exkurs in einen Buntsandsteinbruch und schöne Sitzgelegenheiten. Informationstafeln zu den besonderen Themen „Rund um Raibach“ bereichern das Naturerlebnis. Ein entsprechendes, ausführliches Faltblatt zur Route wurde gerade neu aufgelegt. Start und Ziel ist der Parkplatz an der Gymnastikhalle am „Buschel-Stadion“, wo es neben einer Infotafel für den ersten Überblick auch die Flyer gibt. Alternativ kann der Einstieg auch am Naturparkplatz „Alter Steinbruch“ an der Landesstraße nach Dorndiel erfolgen. Insgesamt zehn thematisch gegliederte Stationen warten auf dem Kuckucksweg. Gut zu bewältigen, sorgen sanfte Anstiege und eine ideale Mischung aus befestigten Feld- und naturbelassenen Waldwegen für ausreichend Abwechslung.

Von der Obstwiesenanlage „Auf dem Buschel“ über das „Vier-Mühlen-Tal“ und der Streuobstwiese führt der Weg auf gleichbleibender Höhe bis zum Steinbruch „Am Heegwald“. Dort, wo auch das Fest zum Zehnjährigen gefeiert wurde, erfährt der Wanderer, dass unter anderem der „Lange Ludwig“ in Darmstadt aus Raibacher Sandstein hergestellt wurde. Eine von vielen sehenswerten Stationen auf dem Kuckucksweg. Die längere Route führt zum offen gelassenen „Alten Steinbruch“ an der Schafkaute, direkt am gleichnamigen Naturpark-Parkplatz und der dortigen Bushaltestelle. Auf dem Binselberg erreicht man ein historisches Wegekreuz, bevor es bergab geht zur „Bachgauer Hohl“, eine von vielen Hohlen, die einst die Hänge rund um Raibach geprägt und den Bach versorgt haben. Von dort geht es zur historischen Ortsmitte. Denn auch ein Spaziergang durch Raibach macht deutlich, dass viele Häuser, Keller und sonstige Bauwerke, beispielsweise am Friedhof, einst aus Sandstein hergestellt wurden. Text: Dorothee Dorschel, Fotos: Reiner Michaelis

 

Spende für Jugendfeuerwehr

Veröffentlicht am 19.06.2019 um ca. 18 Uhr

Spendenübergabe an die FFWHübsch verpackte GeldspendeAm 25. Mai fand in Raibach der erste Hof-Flohmarkt am ehemaligen Schulhaus statt, vorbereitet vom Ortsbeirat und der Dorf AG. Den ganzen Samstagvormittag lang wurde eifrig gestöbert, verhandelt und vor allem fröhlich geplaudert.

Am Ende kamen, ein wenig aufgerundet durch Spenden von Raibacher Bürgern und des Ortsbeirates, satte 100 € aus den Einnahmen zusammen, die der Jugendfeuerwehr Raibach feierlich übergeben wurden. Diese ehrenvolle Aufgabe übernahm Marisa Hofmann, Tochter der Raibacher Ortsvorsteherin Claudia Harms. Der Verwendungszweck steht auch schon so gut wie fest: es müssen weitere Feldbetten gekauft werden, damit alle angehenden Feuerwehrmänner an den Trainingswochenenden erholsam schlafen können. Denn: diese Gruppe Jugendlicher wächst und die vorhandenen 10 Nachtlager sind nicht mehr ausreichend. Dank des engagierten und sehr motivierenden Einsatzes der beiden Jugendbetreuer Robert Schwebel (2.v.l.) und Max Braun (li.) wird derzeit im kleinen Dorf am Buschel kräftig für den Feuerwehrnachwuchs geworben.

Steinbruchfest

Veröffentlicht am 08.06.2019 um ca. 09 Uhr

Plakat: Steinbruchfest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vollsperrung der Ortsdurchfahrt

Veröffentlicht am 08.04.2019 um ca. 18 Uhr

Während der Osterferien, in der Zeit vom 15.04. bis 26.04.2019, wird die Ortsdurchfahrt von Raibach für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Wegen drohender Gefährdung für die Verkehrsteilnehmer müssen innerorts zwischen Einmündung Ohlbachweg im Unterdorf bis hin zur Bushaltestelle im Oberdorf 15 Kanaldeckel ausgetauscht bzw. erneuert werden.

Der überörtliche Durchgangsverkehr wird über Klein-Umstadt umgeleitet. Die Buslinie GU2 wird in beiden Richtungen über den Ohlbachweg (Wirtschaftsweg ab Raibach) und die Kreisstraßen K105 / K101 umgeleitet. Die Haltestellen Alte Schule und Pumpstation in Raibach entfallen in beiden Richtungen. Eine Ersatzhaltestelle wird vor der Einmündung in den Ohlbachweg in Höhe Hausnummer 49 bzw. 60 eingerichtet. Wegen der Fahrzeitverlängerung wird die Linie GU2 in diesem Zeitraum gekürzt, indem die Fahrten nur bis/ab Haltestelle Wald-Amorbach An der alten Brücke durchgeführt werden. Die Haltestellen Sportplatz, Bachstraße und Gasthaus Zur schönen Aussicht in Mömlingen entfallen ersatzlos.

Der Anlieger-, Versorgungs- und Entsorgungsverkehr ist gewährleistet, dazu wird im Fliederweg beidseitig absolutes Halteverbot eingerichtet. Die Anwohner werden von der verantwortlichen Baufirma direkt über die Vollsperrung informiert. An den Müllabfuhrterminen werden die Säcke und Tonnen von der Baufirma aus dem Baustellenbereich vorgezogen und zugänglich gemacht. Für die notwendige und befristete Beeinträchtigung bittet Bürgermeister Joachim Ruppert um Verständnis.

Flohmarkt am Schulhaus

Veröffentlicht am 04.04.2019 um ca. 19 Uhr

Plakat: Flohmarkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Raibacher Grenzgang mit sonnigem „Wintercafé“

Veröffentlicht am 01.03.2019 um ca. 15 Uhr

Foto: Grenzgang 2019Foto: Stillleben beim WintercaféFoto: Auf der SonnenterrasseDer Raibacher Grenzgang 2019 begeisterte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Wanderfreunde. Nicht nur Raibacher Bürgerinnen und Bürger, sondern auch naturbegeisterte Wanderer aus Dieburg und Groß-Umstadt waren mit von der Partie. Unter der Führung von Förster Jörg Kaffenberger erkundeten die Teilnehmer die Raibacher Gemarkung. Vorbei am alten Sandsteinbruch ging es durch den Wald, begleitet durch viele interessante forstkundliche Erläuterungen des Forstmannes. Dabei hat er auch die schwierigen Witterungsverhältnisse des Sommers 2018 angesprochen, was sich leider deutlich am Zustand vieler Bäume offenbart.

Zur Mittagsrast hat der Raibacher Ortsbeirat, der auch in diesem Jahr zum Grenzgang eingeladen hatte, deftigen Spießbraten in der Dorndieler Hütte serviert. Nach etwas mehr als vier Stunden und knapp zehn Kilometern traf die fröhliche Gruppe am Raibacher Schützenhaus ein. Engagierte Mitglieder des Schützenvereins übernahmen die herzliche Bewirtung mit Kaffee und Kuchen oder einem kühlen Bier. Jung und Alt schätzen die ungewohnt milden Temperaturen dieses Tages und saßen noch lange beieinander. Wieder mal war deutlich zu sehen, dass die Gemeinschaft in Raibach großgeschrieben wird.

Einführung in den Obstbaumschnitt

Veröffentlicht am 02.02.2019 um ca. 16 Uhr

Foto: Aufmerksame Zuhörer beim ObstbaumschnittInsbesondere für Streuobstwiesen-Besitzer und -Freunde sowie für alle, die sich für eine Obstbaumpatenschaft interessierten, hatte Kurt Glogner vom BUND am Samstag, dem 2. Februar, eine Einführung in den Obstbaumschnitt angeboten. 28 Personen waren zum "Buschel" gekommen, um den qualifiziert und humorig vorgetragenen Regeln, Ratschlägen und Handgriffen zu folgen. Mit jedem Zweig, der zu Boden fiel, wurde klarer, warum genau der weichen musste und andere nicht. Leitäste, Fruchtäste und Fruchtzweige sollen am Ende so zueinander stehen, dass die Formel "oben licht - unten dicht" stimmt, der Baum reichlich Blüten ansetzt und viele Früchte trägt. Viele ergänzende Fragen zum Werkzeug, der Schnittmethode, zu Misteln und Flechten, Läusen und Ameisen wurden sehr anschaulich erläutert, am Ende fühlten sich die TeilnehmerInnen bestens informiert - und das gratis. Ein herzlicher Applaus nach knapp 2 Stunden war der angemessene Lohn.

Auch Bäume brauchen Erziehung

Veröffentlicht am 01.02.2019 um ca. 13 Uhr

Pressemeldung Darmstädter Echo, 31.01.2019 - Ulrike Bernauer

Foto: Michael Specht zeigt den richtigen Schnitt, Foto: Ulrike BernauerRAIBACH - 15 Hobbygärtner stehen um Michael Specht herum. Specht, Gärtner der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, steht auf einer Leiter, bewaffnet mit Säge und Schere. Der Naturschutzbund (Nabu) hat zum Obstbaumschnittkurs geladen. An diesem Wintersamstag geht es um den Schnitt bei Hochstämmen auf Streuobstwiesen. Specht gehört den „Schlaraffenburgern“ an, einer Aschaffenburger Initiative, die sich dem Erhalt der Streuobstwiesen verschrieben hat, unter anderem durch ihre Kurse.

Einem Theorieteil folgt die Praxis direkt am Baum. Specht fordert erstmal ein Umdenken: Die Teilnehmer sollten sich die Bäume nicht unter dem Aspekt betrachten, welche Äste entfernt werden müssen, sondern welche stehen bleiben sollen. Er spricht sich für den sogenannten Oeschberg-Schnitt aus, der bereits in den 1920er-Jahren entwickelt wurde. Diese Schnitttechnik hat das Ziel, eine Obstbaumkrone aufzubauen, die so stabil ist, dass der Baum auch große Mengen an Früchten tragen kann, ohne dass unter der Last des Obsts einzelne Äste abbrechen.

„Der Baum soll, wie Specht an einem etwa acht Jahre alten Apfelbaum demonstriert, der schon länger nicht mehr geschnitten wurde, ein gesundes Traggerüst aus einem Stamm, der bis zu den Leitästen reicht, und einer Mittelstammverlängerung aufweisen. „Die Äste beschneidet man so, dass sie sich im Laufe der Jahre zu kräftigen Leitästen entwickeln“, erklärt er. Drei bis vier dieser Leitäste sollte ein Baum haben, je nachdem wie weit die Äste auseinanderstehen. Sie sollten sich auch in einer gewissen Höhe befinden, sodass Mäharbeiten darunter noch gut ausgeführt werden können, aber auf der anderen Seite die Äpfel gepflückt werden können, ohne dass der Pflücker in schwindelerregende Höhen steigen muss.

Alle anderen Äste, die wiederum an diesen Leitästen wachsen, betrachtet der Gartenbauer als Fruchtäste erster oder zweiter Ordnung. Sie werden in der Regel nicht angeschnitten, es sei denn, sie sind deutlich zu schwach. Nach drei bis fünf Jahren, je nach Sorte und Wachstum des Baums, werden die Fruchtäste dann weggeschnitten, inzwischen sind neue nachgewachsen, die die alten ersetzen. Der Gärtner will damit erreichen, dass sich der Baum stetig verjüngt und auch die Schnittflächen nicht zu groß werden. Denn diese bedeuten Wunden für den Baum, je kleiner sie sind, desto besser können sie verheilen.

Aus diesem Grund wendet Specht bei größeren Schnitten auch eine eher arbeitsintensive Schnitttechnik an. Er sägt den entsprechenden Ast etwa zehn bis 15 Zentimeter vom Stamm entfernt ab. Oft reißt dabei die Rinde aus, weil das Gewicht des Asts für ein unkontrolliertes Abbrechen sorgt. Dann setzt Specht noch einmal dicht am Stamm einen Schnitt, bei dem der Ast nicht mehr abbrechen kann und erreicht so einen sauberen Schnitt, der dann viel besser verheilen kann.

Selbstverständlich ist auch, dass die Schnitte auf keinen Fall horizontal gesetzt werden, erfahren die Schnittkursteilnehmer. Denn sonst setzt sich Wasser auf der Schnittfläche ab und sorgt langfristig für Fäulnis an dieser Stelle.

Die Leitäste sollten sich in der Waage befinden, das heißt, die Spitzen der Äste sollten in etwa gleicher Höhe enden. Der Baum versorgt die obersten Teile immer am besten mit Wasser und Nährstoffen, weiß der Fachmann. Lässt sich dieses Ziel alleine durch einen Rückschnitt nicht erreichen, setzt er auch Kokosseil ein. Damit bindet er beispielsweise einen schwachen Trieb so, dass er steiler und höher steht, also besser mit Nährstoffen versorgt wird. Nach einem Jahr hat die Verholzung eingesetzt und der Ast ist in der Regel in die Richtung gewachsen, die der Gärtner sich wünscht. Wichtig ist dann, das Kokosseil zu entfernen, denn andernfalls wächst es in den Baum ein.

 

Helferabend im Feuerwehrhaus

Veröffentlicht am 28.01.2019 um ca. 18 Uhr

Foto: Dankeschön an die Feuerwehr v.l.n.r.: Siggi Fischer, Marisa und Claudia Harms und Matthias FrießErstmals seit bestehen der Dorf AG haben einige Mitwirkende zusammen mit der Ortsvorsteherin Claudia Harms einen Helferabend ausgerichtet und alle MitbürgerInnen eingeladen, die sich an den vielfältigen Aktivitäten mal hier, mal dort, einmal oder mehrmals beteiligt haben. So waren am Samstag, dem 26.01.2019, immerhin fast 40 Menschen jeden Alters dabei, als es im Versammlungsraum der Freiwilligen Feuerwehr leckere Hamburger - also eigentlich "Raibacher" - gab, die zwar etwas kompliziert zu essen waren aber dafür umso besser schmeckten. Werner Fischer hatte die Fleischklopse und Bratlinge für die Vegetarier vorbereitet, alles andere, die leckeren Zutaten, Salat und natürlich Getränke haben mehrere HelferInnen besorgt und so für einen sehr entspannten und fröhlichen Abend gesorgt. An Gesprächsstoff mangelte es nicht, zumal im Hintergrund Fotos aus 10 Jahren Dorf AG liefen und so manchen in den Bann zogen, an der Seite war eine Wäscheleine aufgehängt, an der erfreulich viele Wünsche für die Zukunft Platz fanden.

Das Foto zeigt die beiden "Festredner" des Abends, die Siggi Fischer als Vertreter der Feuerwehr zwei Kisten Getränke überreichten, um auch ihnen Danke zu sagen und die Verbundenheit der Bürger mit ihrer Feuerwehr deutlich zu machen (s. Schlaufe, die die Limokiste für die Jugendlichen mit der Bierkiste für die Erwachsenen verbindet).

Traditioneller Grenzgang mit Wintercafé

Veröffentlicht am 24.01.2019 um ca. 18 Uhr

Logo: Raibacher OrtsbeiratFoto: Wanderung durch den ForstAlle Raibacher sind herzlich eingeladen, am Sonntag, dem 17. Februar um 10 Uhr an der Sporthalle Raibach dabei zu sein, wenn die traditionelle Winterwanderung mit Führung durch Förster Jörg Kaffenberger startet. Nach einer Zwischenrast um ca. 12:30 Uhr am „Alten Pflanzgartenhäuschen“ und einem deftigen Imbiss geht es zurück Richtung Raibach.

Ab 14:30 Uhr findet dann im Schützenhaus das „Raibacher Wintercafé“ statt. Eine leckere Kuchenauswahl lädt alle Grenzgangteilnehmer und auch „Nichtwanderer“ zum gemütlichen Kaffeetrinken ein.

Jedes für sich und beides zusammen sind schöne Anlässe, gemeinsam zu plaudern, die Raibacher Umgebung und die Nachbarschaft noch besser kennen zu lernen und die gute Dorfgemeinschaft zu pflegen. Veranstalter ist der Ortsbeirat Raibach.

Weihnachtsbäume verbrennen

Veröffentlicht am 15.12.2018 um ca. 16 Uhr

Foto: Brennende WeihnachtsbäumeWePlakat: Einladungihnachtsbaum verbrennen

Am Samstag, 12.01.2019, um 16.00 Uhr
Oberhalb des Schützenhauses in Raibach
Für das leibliche Wohl wird gesorgt

Die Weihnachtsbäume werden am Veranstaltungstag ab 10 Uhr
von der Jugendfeuerwehr eingesammelt. Legen Sie bitte Ihren Baum
vor Ihrem Grundstück zur Abholung bereit oder bringen ihn abends selbst mit.

Eine Aktion der örtlichen Jugendfeuerwehr,
die sich jederzeit über eine kleine Spende für ihre wertvolle Jugendarbeit freut.

Raibacher Weihnachtsmarkt

Veröffentlicht am 13.12.2018 um ca. 18 Uhr

Foto: Gemütliches Beisammenstehen (c) Dorothee DorschelFoto: Verkaufsstand im Kellergewölbe (c) Dorothee DorschelZFoto: Ev. Posaunenchor Klein-Umstadtum gemütlichen Weihnachtsmarkt hatte die Ev. Kirchengemeinde Raibach am 2. Adventssonntag, dem 09.12., eingeladen. Ab 15 Uhr herrschte am Kirchplatz, dem Dorfmittelpunkt, reger Betrieb. Sanddorngrog, Apfellikör, Grillwürstchen, Kartoffelpuffer sowie Kaffee und Kuchen waren gefragt, hübsche Verkaufsstände boten kleine Präsente für das Weihnachtsfest an. Mit dabei war auch der Umstädter Weltladen. 

Viele fleißige Hände von Gemeindemitgliedern und der Dorf AG hatten alles bestens vorbereitet und diesen Adventsnachmittag möglich gemacht. Zum feierlichen und besinnlichen Gottesdienst um 17 Uhr hat der Gospelchor einen stimmungsvollen Beitrag geleistet, ab 18 Uhr hat dann der ev. Posaunenchor Klein-Umstadt musikalische Leckerbissen serviert.

Gesangverein im Gruberhof-Museum

Veröffentlicht am 09.12.2018 um ca. 10 Uhr

Raibacher Gesangverein im GruberhofDer Gesangverein 1887 Raibach war auf Einladung des Umstädter Museums- und Geschichtsvereins am 2. Adventssamstag zu Gast beim Adventsmarkt im Gruberhof. Unterstützt und verstärkt durch den Gesangverein Liederkranz Schlierbach bot das 20-köpfige Ensemble unter Leitung von Andreas Mohrhard ein stimmungsvolles und stimmkräftiges Chorkonzert. Trotz kalter Luft und leichtem Regenschauer gelang eine eindrucksvolle und entspannte Vorstellung, die die Besucher offensichtlich ansprach und viel Applaus erhielt. Gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im gut geheizten "Kuhstall" rundete den Besuch ab.

 

Singen unterm Weihnachtsbaum

Veröffentlicht am 09.12.2018 um ca. 09 Uhr

Gemeinsames BaumschmückenKita-Kinder singen und spielen unAuf Einladunbg des term WeihnachtsbaumAuf Einladung des Ortsbeirates Raibach und der Dorf AG waren auch in diesem Jahr zahlreiche Raibacher Familien mit ihren Kindern zum gemeinsamen Singen unter dem Weihnachtsbaum gekommen. Die Kita-Kinder waren bestens vorbereitet und sangen am Freitag, dem 30.11. um 18 Uhr, wunderschöne Lieder, z.T. begleitetet von einfachen Percussionsinstrumenten. Musik, Apfelglühwein bzw. Apfelpunsch für die Kids und Lichterglanz erzeugten schnell feierliche Stimmung, die gekrönt wurde durch gemeinsames Baumschmücken. Selbst hergestellter Christbaumschmuck ziert den Baum nun bis zum Jahresende. Danach kam zu aller Überraschung und Freude noch der Nikolaus mit einem dicken Sack voller Leckereien für die Kinder. Advent, Advent ...

 

 

Raibach Aktuell

Raibach liegt ca. 50 km südöstlich von Frankfurt entfernt am Rande des nördlichen Odenwaldes. Eingebettet in ein langes Tal, ist das Straßendorf von ausgedehnten Streuobstwiesen umgeben. Schon von Weitem kann man die 4 Windräder auf dem Binselberg sehen.

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