Aktuelles

Raibach gewinnt den Regionalentscheid

Veröffentlicht am03.07.2024 um ca.14 Uhr

Jury unterwegsPressemeldung des LK Darmstadt-Dieburg - 01.07.2024

 

 

 

 

 

 

Pressemeldung Darmstädter-Echo 03.07.2024

Presse DE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Landeswettbewerb 2024 - Unser Dorf hat Zukunft

Veröffentlicht am24.06.2024 um ca.09 Uhr

Erlebnisobstwiese wieder frühlingsfit

Veröffentlicht am07.05.2024 um ca.09 Uhr

EOW Arbeitseinsatz Am Samstag, 4. Mai 2024, haben sich Harald Nittel, Wolfgang Schlander und Gerlinde Pohl zu einem Arbeitseinsatz auf der Erlebnisobstwiese getroffen, um Hackschnitzel zu verteilen, die Sandsteinmauer freizulegen, Asthaufen abzufahren und über eine Infotafel mit einem Lageplan zu sprechen - kurzum, das Areal naturgemäß zu pflegen und für Besucher wieder attraktiv herzurichten.

Die Gruppe trifft sich jeweils am 1. Samstag im Monat um 10 Uhr.Raibacher, die gerne mal vorbeischauen bzw. mit anpacken möchten, sind immer willkommen

Das Gelände ist vom ortsnahen Ende des Sportplatz aus über eine Treppe oder vom oberen Hauptweg des Buschel-Geländes erreichbar. Das Areal mit den Wissensstationen und Beobachtungspunkten ist für Spaziergänger, Wanderer oder Fahrradfahrer, insbesondere aber für Schulklassen und Kindergärten gemacht.

 

Bücherschrank wird renoviert

Veröffentlicht am07.05.2024 um ca.08 Uhr

BücherschrankDer metallene Bücherschrank an der Bushaltestelle am Kindergarten hat im Laufe der Zeit, u.a. durch Streusalz, arg gelitten. Nicht nur optisch sondern auch substantiell empfahl sich also eine Instandsetzung. Grund genug, ihn in die "Werkstatt" zu bringen, um den Rost zu entfernen, ihm einen neuen Schutzanstrich zu verpassen und eine schnöe Beschriftung anzubringen.

Bei einer Aktion am Samstag, 4. Mai 2024, haben Cornelia Dönhöfer, Sonja Reimann, Gerlinde Pohl, Wolfgang Schlander und Matthias Frieß angepackt: den Schrank ausgeräumt, demontiert, verladen und zum Einlagern abgefahren. Im Juni kommt er dann runderneuert zurück.Solange sollten alle Buchspenden zu Hause aufbewahrt werden, damit dann wieder das lebendige Hin und Her beim Bestücken und Stöbern starten kann.

 

Erste Hilfe mit den Löschkuckucks

Veröffentlicht am16.03.2024 um ca.07 Uhr

Erste HilfeIn der letzten Gruppenstunde drehte sich alles um das Thema "Erste Hilfe". Dank der fachlichen Unterstützung von Tina, Malaika und Cassandra vom Jugendrotkreuz Dorndiel, konnten wir mir praktischen Übungen den Umgang mit einer bewusstlosen Person und die stabile Seitenlage kennenlernen und üben. Selbst die Jüngsten in der Gruppe haben gezeigt, dass es möglich ist, einen erwachsenen Menschen in die stabile Seitenlage zu drehen.

Danach haben wir praktische Übungen zum Anlegen von Verbänden geprobt. Und zum Abschluss gab uns das Team vom Jugendrotkreuz einen Einblick in den klassischen Krankenwagen. So manche Eltern waren sicherlich überrascht, als die Kids mit ihrem Verband nach Hause kamen - es war aber alles nur Übung ... Alle Löschkuckucks haben das Raibacher Feuerwehrhaus am Ende der Gruppenstunde gesund und munter verlassen.

 

Tatütata – die Raibacher Löschkuckucks sind da!

Veröffentlicht am06.11.2023 um ca.17 Uhr

Groß-Umstädter Stadtteil Raibach gründet Kinderfeuerwehr

Im Mai 2023 wurde die Kinderfeuerwehr Raibach gegründet. Zur ersten Gruppenstunde waren bereits zehn Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren aus dem Dorf anwesend. Die Kinderfeuerwehrwartinnen Claudia Harms und Milka Schwebel freuen sich, dass ihre Idee so gut angenommen wurde. Zusammen mit Ema Schwebel und Marisa Hofmann - beide sind in der Raibacher Jugendfeuerwehr aktiv - gestalten sie aktuell einmal im Monat die Gruppenstunde. Diese findet jeweils am 4. Freitag im Monat, von 16:30 Uhr bis 17:45 Uhr im Feuerwehrhaus statt.

Spielend, mit kindgerechten praktischen Übungen zum Thema Brandschutz und mit Ausflügen wird der Feuerwehralltag den Kindern nähergebracht. Gemeinschaft erleben, Freunde finden sowie Sozialkompetenz und Hilfsbereitschaft erlernen ist das Ziel des Betreuerteams.

Die offizielle Eröffnung ist nun durch Bürgermeister René Kirch, Stadtbrandinspektor Stephan Teich und Aline Vonderschmitt, Vertreterin der Kinderfeuerwehren Darmstadt-Dieburg durchgeführt worden. Nach kurzen, kindgerechten Eröffnungsreden gab es für alle Anwesenden zur Erfrischung ein Eis. Danach wurde zusammen mit dem Maskottchen, einem Stoffkuckuck, das offizielle Foto gemacht.

LöschkuckucksBürgermeister Rene Kirch: "Ich bin ein großer Fan unserer Kinderfeuerwehren. Mit Raibach haben wir nun sieben Kinderfeuerwehren in unserem Stadtgebiet. Eine bessere Nachwuchsarbeit und zugleich wertvolle Jugendarbeit kann es nicht geben. Ein Dank allen Engagierten der Kinder- und Jugendfeuerwehren."

Foto: ©Feuerwehr Raibach: Die Löschkuckucks der Kinderfeuerwehr Raibach mit Stadtbrandinspektor Stephan Teich, mit Bürgermeister René Kirch, dem Betreuerteam Marisa Hofmann, Claudia Harms, Ema Schwebel, Milka Schwebel und der Vertreterin der Kinderfeuerwehren des Landkreis Darmstadt-Dieburg Aline Vonderschmidt (Hintere Reihe von links nach rechts).

Magistrat der Stadt Groß-Umstadt | Stabsstelle Gremien, Bürgerdialog und Presse | Markt 1 in 64823 Groß-Umstadt

 

 

Erosionsschutz: Gemeinsam gegen Schlammlawinen

Veröffentlicht am06.11.2023 um ca.17 Uhr

Erste Kooperation in Raibach startet. Diese kann Vorbildcharakter einnehmen.

Niemand kann Starkregenereignisse verhindern. Im Zuge der Klimaveränderungen muss mit häufiger auftretendem Starkregen und teils dramatischen Auswirkungen gerechnet werden. Kommunen und Landwirte können präventiv viel dazu beitragen, dass die Risiken von Abschwemmung minimiert werden. Groß-Umstadt hat einen gemeinsamen Weg eingeschlagen, der Vorbildcharakter einnehmen kann.

Die lange vorbereitete Kooperation zwischen Stadt und Landwirten in der Gemarkung Raibach wurde von den städtischen Gremien beschlossen und wurde am 18. Oktober 2023 öffentlich vorgestellt. Im Zuge einer Rundfahrt zu den neuralgischen Punkten machten sich Bürgermeister René Kirch, Mitglieder des Ortsbeirates, Vertreter der Landwirte des Stadtteils und Mitwirkende der Arbeitsgemeinschaft Gewässerschutz und Landwirtschaft in der Region Starkenburg (AGGL) ein genaues Bild vor Ort.

ErosionsschutzFrau Dr. Angela Homm-Belzer von der AGGL informiert: „Kooperativer Grundwasserschutz zur Sicherung des Trinkwassers wird schon seit vielen Jahren praktiziert. Im Odenwald haben sich vor etlichen Jahren kommunale Wasserversorger und der ZVG-Dieburg zur Arbeitsgemeinschaft Gewässerschutz und Landwirtschaft (AGGL) zusammengeschlossen, um kooperativen Grundwasserschutz mit den Landwirten vor Ort umzusetzen. Infolge der klimatischen Veränderungen wird jedoch immer deutlicher erkennbar, dass die Ressource Wasser nicht nur bei Trockenheit ein zunehmend knappes Gut wird, sondern bei Starkregenereignissen auch viel Schaden anrichten kann.“

Bürgermeister Kirch erklärt: „Starkregenereignisse führen oft genug zu überfluteten Straßen und Kellern sowie Schlammlawinen, wie in diesem Sommer auch wieder zu spüren war. Wir müssen präventiv die uns gegebenen Möglichkeiten vollends nutzen, um Klimaschäden so gering wie möglich zu halten. Diese Kooperation ist ein wichtiger Baustein zu Maßnahmen der Klimaanpassung in unserer Stadt.“

Schlammlawinen entstehen durch Erosion von Ackerflächen, indem vor allem bei schnellen Wasserabflussgeschwindigkeiten in steiler Hanglage Bodenmaterial mitgerissen wird. Gerade die fruchtbarsten Böden, nämlich die hier vorkommenden Lössböden, sind besonders von Erosion betroffen. Fragt man in den betroffenen Kommunen nach, so sind den Feuerwehren, den Verantwortlichen der Stadtverwaltung und der Landwirtschaft die jeweiligen Hotspots in den Gemarkungen gut bekannt.

Mit diesem Wissen kam es im vergangenen Sommer 2022 zu einer Ortsbegehung im Groß-Umstädter Ortsteil Raibach. Claudia Harms, Ortsvorsteherin, erklärt: „Unser Ort ist schon mehrfach von Erosionsereignissen betroffen gewesen. Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir im Geiste der gemeinsamen Anstrengungen uns dafür einsetzen, unseren Ort so gut wie möglich vor Erosionen zu schützen. Das Starkregenereignis vom 16. August 2023 hat bereits gezeigt, dass die Maßnahmen wirkungsvoll sind.“

Nach der Ortsbegehung im Sommer trafen sich ein engagierter Ortsbeirat, ein tatkräftiges Umweltamt, motivierte Landwirte und die fachkundige Beratung der AGGL. Schnell war allen Beteiligten klar, dass viele Hausaufgaben zu machen sind. Die stark erosionsgefährdeten Flächen, von denen Oberflächenwasser direkt in den Ort einschwemmt, müssen schonend für die Stabilisierung des Bodens bewirtschaftet werden. Währenddessen muss die Stadt dafür sorgen, dass Abflüsse trotz des abgeschwemmten Materials offen und funktionsfähig sind. Konsens herrschte darüber, dass Bürgerschaft, Kommune und Landwirtschaft sich gemeinschaftlich bemühen, die Erosionsgefahr einzudämmen.

Als Ergebnis dessen erstellte die Beraterin der AGGL, Frau Dr. Homm-Belzer, ein entsprechendes Erosionsschutzkonzept, dem alle Beteiligten zustimmten. Die Gremien der Stadt, gaben grünes Licht und seit diesem Sommer ist es so weit: in Groß-Umstadt wurde die wohl erste Erosionsschutzkooperation im hessischen Odenwald beschlossen.

Und das ist neu: Landwirte erhalten Unterstützung bei besonderen Begrünungen, die zum Ziel haben einerseits den Bodenabtrag mit dem abfließenden Wasser zu bremsen und gleichzeitig die „Regenverdaulichkeit“, also das Aufnahmevermögen des Bodens für Wasser, zu erhöhen. Zudem wird die Bodenbearbeitung auf den Flächen entsprechend angepasst. Hier werden neue Techniken eingeführt. Die Stadt überprüft und optimiert die Wasserableitungen aus den gefährdeten Bereichen und entschärft bisherige Engpässe. Alle Beteiligten treffen sich einmal im Jahr zu einem Rundgang, um sich über die Umsetzung zu informieren.

Radiobericht/Podcast

Magistrat der Stadt Groß-Umstadt | Stabsstelle Gremien, Bürgerdialog und Presse | Markt 1 in 64823 Groß-Umstadt

 

 

Pflanzen, Häckseln und Weg herrichten

Veröffentlicht am25.03.2023 um ca.08 Uhr

BaumpflanzenHäckselnDer März 2023 war geprägt von allerlei Aktivitäten in den Streuobstwiesen und am Kuckuckweg.

 

 

 

 

Erfreulich viele Mitstreiter hatten sich am 18.3. am Buschel eingefunden, um den Winterschnitt der zahlreichen Obstbäume zu häckseln und einen von der Stadt Groß-Umstadt organisierten und vom Naturpark Bergstraße-Odenwald gesponserten "Kalbfleischapfel" zu pflanzen.

Treppenstufen KKW

 

 

 

 

 

Schon zu Beginn des Monats war die Kuckucksweg-Gruppe fleißig, es galt, die Tritte durch das etwas steilere Waldstück neu zu setzen und somit ein sicheres "Bergauf und Bergab" zu ermöglichen.

 

 

Neue Wehrführung

Veröffentlicht am25.03.2023 um ca.08 Uhr

Die Raibacher Freiwillige Feuerwehr hat mit Florian Frühwein einen neuen Wehrführer. Für dieses Amt stand der bisherige Wehrführer Jan Goll nicht mehr zur Verfügung. Frühwein wurde bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus gewählt, ebenso Markus Hofmann als stellvertretender Wehrführer (bisher Falko Fischer). Patrick Stöckel, Christian Seipel und Robert Schwebel wurden als Beisitzer einstimmig in den Feuerwehrausschuss gewählt.

Neue WehrführungVon links nach rechts:
Jan Goll, ehemaliger Wehrführer,
Christian Seipel (Beisitzer),
Falko Fischer, ehemaliger stellvertr. Wehrführer,
Robert Schwebel (Beisitzer),
Florian Frühwein, neuer Wehrführer,
Patrick Stöckel (Beisitzer) und
Markus Hofmann, neuer stellvertr. Wehrführer.

Ebenso einstimmig konnte Christian Seipel als Jugendfeuerwehrwart bestätigt werden, der zuvor bei der Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr gewählt worden war. Er folgt damit Robert Schwebel, dem bisherigen Jugendfeuerwehrwart, nach.

Zur Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus begrüßte Vorsitzender Reinhold Fischer viele Mitglieder und Gäste der Feuerwehr Raibach, darunter Bürgermeister René Kirch, Ortsvorsteherin Claudia Harms und Wolfgang Schlander, Mitglied des Ortsbeirats. Danach verlas der Vorsitzende des Feuerwehrvereins seinen Bericht für das zurückliegende Jahr.

Der Verein hatte Ende 2022 einen Mitgliederstand von 171, sieben Mitgliedern mehr als 2021. Einige Veranstaltungen konnten im Gegensatz zu den von Corona beeinträchtigten Vorjahren wieder durchgeführt werden, unter anderem am Kerbsamstag das Oktoberfest, die Weihnachtsfeier mit Wanderung zum Weihnachtsmarkt nach Heubach, wobei der gemütliche Teil mit kulinarischen Schmankerln dann im Raibacher Feuerwehrhaus stattfand, Besuch des Kreisfeuerwehrtages in Münster sowie Fahrt nach Dorndiel zur Fahrzeugübergabe und Feier des Sommerfestes. „Mit drei Mannschaften haben wir am Ortsvereinsschießen beim Schützenverein teilgenommen.“

Weiterhin war man beteiligt bei zwei Veranstaltungen der evangelischen Kirchengemeinde Raibach, die zur Vorbereitung des diesjährigen Jubiläums „300 Jahre Kirche in Raibach“ dienten. Für 2023 ist zudem eine Fahrzeugeinweihung mit anschließendem Grillfest geplant, ebenso Oktoberfest, Wanderung der Einsatzabteilung sowie Weihnachtsfeier. Vorsitzender Fischer dankte schließlich allen, „die sich für die Feuerwehr einsetzen, aber auch bei Feierlichkeiten wie dem Oktoberfest hier sind und mit anpacken“.

Den Bericht des Jugendfeuerwehrwartes für das Jahr 2022 verlas Robert Schwebel. Der aktuelle Mitgliederstand beträgt seinen Angaben zufolge neun Jugendliche. „Im Jahr 2022 wurden 102 Stunden Jugendarbeit geleistet“, berichtete Schwebel. „Diese gliederten sich in 90 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 12 Stunden allgemeine Jugendarbeit. Hinzu kommen 160 Stunden der Ausbilder zur Vor- und Nachbereitung, für Sitzungen und Tagungen, sowie für Aus- und Fortbildung.“ Auch im Berichtsjahr habe die Jugendfeuerwehr wieder an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen. Ein Highlight sei dabei die 24-Stunden-Übung gewesen, wo unterschiedliche Gefahrenlagen als Übung durchgespielt worden seien. Das ???-Fragezeichen Turnier wurde im Juni in Raibach ausgetragen, und auch am Kreisjugendfeuerwehrtag Ende Juli nahm man teil.

Im Oktober leistete man Hilfe beim Bücherflohmarkt der Bücherraben, die soziale Projekte unterstützen, wodurch eine Förderung eingereicht werden konnte. „Wir wollen uns durch die einmalige Förderung Latzhosen und Sicherheitsschuhe zulegen.“ Es folgten Spiel ohne Grenzen in Dorndiel, Nachtwanderung in Wiebelsbach und die Weihnachtsfeier, die im letzten Jahr ein wenig anders als die Jahre davor verlief: Nach einer Abstimmung fuhr die Gruppe zur Eisbahn nach Frankfurt. „Ein Riesen Spaß. Bei Pizza, einem guten Film und schlagkaputt fielen wir dann in unsere Feldbetten.“ Schwebel dankte besonders dem Verein, der sich immer wieder für die Jugendfeuerwehr stark mache, unter anderem weitere fünf Feldbetten gekauft habe.

Erfolgreich sei 2023 bereits die Weihnachtsbaum-Sammelaktion im Januar verlaufen. „Die Spenden werden wir für weitere Anschaffungen für die Jugendfeuerwehr nutzen.“ In diesem Jahr warteten wieder weitere Turniere sowie der Kreisjugendfeuerwehrtag Ende Juli, wo zwei Raibacher die Leistungsspange in einer Gruppe der Stadtjugendfeuerwehr ablegen sollen. „Die Nachtwanderung wird dann im November in Richen stattfinden und die Weihnachtsfeier wieder am Jahresende.“ Schließlich dankte Schwebel neben seinem Betreuerteam auch der Einsatzabteilung, die immer unterstütze, gerade bei den Turnieren, die für ein Dorf wie Raibach sehr groß seien.

Der bis dahin noch im Amt befindliche Wehrführer Jan Goll verlas seinen Bericht für das Jahr 2022, in welchem die Feuerwehr Raibach aus 16 aktiven Mitgliedern bestand. „Anfang 2023 sind drei weitere hinzugekommen. Leider können diese nur eingeschränkt an Übungen teilnehmen, da sie keine PSA (Persönliche Schutzausrüstung) haben sowie ein Atemschutzgeräteträger, der seit acht Monaten auf eine Ersatzjacke wartet.“ Zwei Aktive hätten erfolgreich an Lehrgängen teilgenommen, vier weitere die ADAC-Fahrerschulung besucht.

16 Einsätze seien im Jahr 2022 zu verzeichnen gewesen, so Goll. Unter anderem „vier Brandeinsätze in 24 Stunden, ein Brand im Wald nach Dorndiel, Verkehrsunfall Raibacher Tal, und wir waren beim Muna-Brand in zwei Schichten vertreten.“ Ausflüge der Einsatzabteilung führten nach Münster zum Kreisfeuerwehrtag, außerdem gab es eine Wanderung nach Mömlingen. Dann sprach der scheidende Wehrführer Jan Goll  noch Beförderungen aus: Markus Hofmann ist nun Hauptfeuerwehrmann und Sebastian Seipel Feuerwehrmann-Anwärter.

Bürgermeister René Kirch bedankte sich für die geleistete Arbeit und bezeichnete es als eine besondere Verantwortung, die man in der Wehrführung übernehme. Zudem überbrachte er die Grüße von Stadtbrandinspektor und dessen Stellvertreter. „Wir können froh sein, dass wir in jedem Stadtteil eine Feuerwehr haben, auch die kleineren wie hier in Raibach“, sagte Kirch, „damit wir genau die Einsatzstärke haben, die wir brauchen, wenn vor Ort etwas passiert. Egal ob es der Verkehrsunfall oder der Vegetationsbrand ist oder auch die überörtlichen Einsätze.“

Auf die Kritik an nicht bereitgestellter Kleidung, welche zu lange auf sich warten lasse, reagierte der Bürgermeister mit Verständnis. Dies sei eigentlich das Mindeste, was für ehrenamtlich Engagierte selbstverständlich ermöglicht werden müsste. Der Beschaffungsprozess für Feuerschutzkleidung und sonstige Ausstattung solle daher dringend verbessert werden.

Auch die Feuerwehrvereine hätten eine wichtige Bedeutung für alle Stadtteile, betonte der Bürgermeister. Darüber werde die Geselligkeit gelebt, über die Kameradschaftlichkeit nicht nur bei den Einsätzen hinaus, sondern die auch zu Spaß miteinander führe und die gleichzeitig ein großes Angebot für die Bevölkerung in Raibach liefere.

Der Dank von Ortsvorsteherin Claudia Harms galt nicht nur den Aktiven, die jederzeit bereit seien, aufzustehen und loszufahren, wenn Hilfe benötigt werde, sondern auch den Familien der Einsatzkräfte. „Wir hoffen, dass die Wahrnehmung für das, was ihr leistet hier im Ort, jetzt nach der Coronakrise wieder so richtig das Feuer bekommt. Dass die Menschen sehen, was ihr macht, bei Einsätzen, aber auch bei den Übungen.“ Die Arbeit der Feuerwehr solle schließlich im Ort anerkannt werden. „Kommt immer gesund nach Hause“, wünschte die Ortsvorsteherin.

Bild und Text: Dorothee Dorschel 

 

 

Um die Erlebnisobstwiese kümmern ...

Veröffentlicht am25.11.2022 um ca.14 Uhr

Blick in ErlebnisobstwieseDie AG "Erlebnisobstwiese" in der Dorf AG lädt alle Interessierten sehr herzlich ein, ab 3.12.22 jeden ersten Samstag im Monat von 10 - 13 Uhr auf der Erlebnisobstwiese beim regelmäßigen Arbeitseinsatz dabei zu sein. Wer Lust hat auf frische Luft, auf nette Mitmenschen, darauf, sein handwerkliches oder gärtnerisches Geschick einzubringen, ist herzlich willkommen.

Mitzubringen sind neben Freude am Tun und ein wenig Zeit vor allem persönliche Schutzausrüstung: feste Schuhe, angepasste Kleidung, Arbeitshandschuhe und Werkzeuge wie Gartenschere, Rechen, Hacke, Schaufel, …

Damit dieses Engagement und "Ehrenamt" durch die Stadt versichert ist, gibt es eine Vereinbarung, die nachstend hinterlegt und bitte ausgefüllt mitzubringen ist. Die Formulare werden gesammelt und von der AG an die Stadt weitergegeben.

Vereinbarung Ehrenamt

Mobiler Dorfladen - Lebensmittel aus der Rhön

Veröffentlicht am21.09.2022 um ca.08 Uhr

RhönGut VerkaufswagenSeit August 2022 in Raibach - Einkaufen am Verkaufwagen der RhönGut GmbH. Jetzt NEU: jeden Dienstag zwischen 10 und 14 Uhr. Der Wagen wird, anders als bisher, alle Straßen abfahren, sich mit einer Glocke bemerkbar machen und gerne auch direkt vor den Häusern der Kunden halten.

Im Angebot sind: Brot und Brötchen, Kuchen und Gebäck, Räucherwurst, Wurstaufschnitt und Konserven, Frischgeflügel, Frischfleisch, Obst und Gemüse, Molkereiprodukte, ... Für den Einkaufszettel findet man vorab auf der Website das ANGEBOT DER WOCHE.

RhönGut Logo

 

Nehmt bitte Rücksicht auf uns

Veröffentlicht am01.06.2021 um ca.17 Uhr

Foto: Ema und Marisa in der MalerwerkstattRaibach wird zunehmend ein beliebtes Dorf für junge Familien. Die Nebenstraßen des kleinen und feinen Straßendorfs am Buschel sind für die Kinder und alle anderen Fußgänger der einzige halbwegs sichere Weg, gefahrlos durch den Ort zu kommen. Zur Verkehrsberuhigung gibt es im Fliederweg bereits Pflanzinseln, damit die Durchfahrtsgeschwindigkeit reduziert wird. Leider fühlen sich immer noch viele motorisierte Verkehrsteilnehmer dadurch nicht angesprochen.

Foto: Ema und Marisa in der Malwerkstatt

Um auf die spielenden Kinder aufmerksam zu machen, haben Marisa Hofmann und Ema Schwebel Kinderfiguren aus wetterbeständigem Material mit kräftigen bunten Farben angemalt. Die appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, Rücksicht zu nehmen und langsam zu fahren.
Dem schließt sich auch der Ortsbeirat Raibach an. Eine Geschwindigkeit von 30 km/h in den Seitenstraßen scheint für manche Autofahrer ausreichend zu sein, bedeutet jedoch selbst bei einer Vollbremsung immer noch einen Bremsweg von mindestens 4 m. Der reduziert sich um die Hälfte bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h.

Leider sind es häufig Ortsansässige, die flott durch den Ort fahren und die Meinung vertreten, sie können die Gefahrenpunkte und ihre Geschwindigkeit gut abschätzen. Zum Schutz aller Fußgänger, insbesondere der Kinder, appellieren wir an alle, die motorisiert unterwegs sind, mehr Rücksicht zu nehmen.

 

 

Was soll das denn?

Veröffentlicht am06.01.2021 um ca.13 Uhr

KrakeEs ist mal wieder soweit. In Raibach sind Menschen unterwegs, die mit ihren Kräften und der freien Zeit wenig sinnvolles anzufangen wissen. Seit einigen Tagen häufen sich mutwillige Zerstörungen an den  zur Verkehrsberuhigung aufgestellten Figuren. Getoppt wurden diese sinnlosen Aktionen durch den wiederholten Diebstahl von frischen Eiern aus der Eierbox, die von der Familie Fuhr vom Börncheshof, aufgestellt wurde. Eine Spur zerworfener Eier zieht sich erneut durch den Fliederweg. Viele der Kinderfiguren galten dabei als Zielscheibe. Die zuletzt zerstörende sinnlose Aktion fand am Abend des 02. Januar zwischen 18 und 20 Uhr statt.

Friedliches und respektvolles Miteinander ist für uns in Raibach von sehr großer Bedeutung. Vandalismus und vor allem ein unachtsamer Umgang mit Lebensmitteln gehört nicht in unseren Ort. Der Ortsbeirat wird sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen ein solches Verhalten einsetzen und die Geschädigten unterstützen Anzeige zu erstatten.

Wir wünschen uns, dass die Verursacher Vernunft annehmen und ihre Energie sinnvoller einsetzen werden.

 

Misteln gefährden Obstbäume

Veröffentlicht am17.01.2020 um ca.16 Uhr

Foto: MistelnDie Mistel war den Germanen heilig, in der keltischen Mythologie galt sie als Zauberpflanze, wie wir nicht nur aus den Asterix-Geschichten wissen. Heute ist sie ein Glücksbringer. Misteln sind schön anzusehen und gerade zur Adventszeit ein beliebter Schmuck, doch insbesondere auf Obstbäumen können sie zum Problem werden. Die Ortsgruppe Groß-Umstadt des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) verbindet das Dekorative mit dem Nützlichen und bietet sie beim Adventsmarkt im Gruberhof zum Kauf an.

Misteln haben sich in letzter Zeit in den Apfelbäumen auch rund um Groß-Umstadt teilweise recht stark ausgebreitet. Es wird vermutet, dass sie aufgrund des Klimawandels gefördert werden, u.a. auch, weil die Wirtbäume durch Trockenstress usw. geschwächt sind. Wenn man nichts dagegen tut können sie einen Baum innerhalb weniger Jahre regelrecht zuwachsen und schließlich zum Absterben bringen. Daher hat sich der BUND Groß-Umstadt seit letztem Jahr verstärkt der Bekämpfung der Misteln auf den von ihm betreuten Streuobstwiesen gewidmet. Die Apfelbäume werden von den Misteln befreit und die noch brauchbaren dann auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Gleichzeitig ruft der BUND auch die Eigentümer von Obstbäumen dazu auf, im Rahmen der Pflege gezielt die Misteln aus den Bäumen zu schneiden.

Die bei uns heimische Mistel (Viscum album) ist ein Halbschmarotzer und befällt hauptsächlich Apfelbäume, Ahorn, Pappeln und andere Laubbäume. Zwei andere Unterarten befallen jeweils Kiefern und Fichten. Mit ihren Wurzeln dringen sie in das Holz der Wirtbäume ein und lassen sich so mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Über die Photosynthese erzeugen sie jedoch die Energie für das Wachstum selbst. Die Samen werden u.a. von verschiedenen Vogelarten verbreitet, darunter die namengebende Mistel-Drossel. Sie sind somit auch Nahrung für Singvögel und im Naturhaushalt wichtig. Das Einwachsen der Misteln in die Äste wird stark durch bereits geschwächte Bäume gefördert. Daher wird auch vermutet, dass der Klimawandel deren Ausbreitung begünstigt.

Bei der Bekämpfung ist darauf zu achten, dass bis in das nicht befallene Holz etwa 30 bis 50 cm zurück geschnitten wird. Sind bereits die Hauptäste befallen, sollten die Misteln besser regelmäßig am Ansatz abgeschnitten werden, damit der Baum weiterwachsen kann. Beim Adventsmarkt im Gruberhof bietet der BUND kleine Sträuße mit Misteln, aber auch ganze Mistelkronen an.  Informationen zum Thema und zum BUND erhalten Sie unter www.bund-umstadt.de oder 06078 -75321.

 

 

 

Offener Bücherschrank

Veröffentlicht am02.12.2019 um ca.15 Uhr

Foto: Bücherschrank innenFoto: Bücherschrank offenFoto: BücherschrankTauschen, Lesen, Entdecken - Bring ein Buch. Nimm ein Buch.

Dies ist eine kostenlose, rund um die Uhr geöffnete Bibliothek für alle EinwohnerInnen und Gäste des Dorfes Raibach. Suchen Sie sich ein Buch aus, das Sie neugierig macht. Nehmen Sie das Buch mit, behalten Sie es, bringen Sie es wieder zurück oder stellen Sie einfach andere Bücher, die Sie für lesenswert halten, in diesen Schrank. Dies ist kein Sammelplatz für ausrangierte Bücher. Bitte neue Bücher in die Kiste unten, danke. Viel Spaß beim Entdecken, Lesen und Tauschen und herzlichen Dank für das Einhalten der Regeln!
Bei Anregungen und Fragen zum Bücherschrank melden Sie sich gerne bei:
Sonja Reimann: 06078 71237
Matthias Frieß: 06078 73750

Weitere Bücher können in der Stadtbücherei Groß-Umstadt ausgeliehen werden:
Öffnungszeiten

Dienstag: 15:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch: 11:00 - 14:00 Uhr    
Donnerstag: 15:00 - 19:00 Uhr
Freitag: geschlossen    
Samstag: 10:00 - 13:00 Uhr    

Am Burggraben, 64823 Groß-Umstadt
Tel. 06078 931000
stadtbuecherei@gross-umstadt.de
https://gross-umstadt.de/de/stadtbuecherei

 

 

 

Raibach Aktuell

Raibach liegt ca. 50 km südöstlich von Frankfurt entfernt am Rande des nördlichen Odenwaldes. Eingebettet in ein langes Tal, ist das Straßendorf von ausgedehnten Streuobstwiesen umgeben. Schon von Weitem kann man die 4 Windräder auf dem Binselberg sehen.

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